Die Geschichte von der Maus

Es war einmal eine Maus , ein Auto und „Gerhard“.

Neben seiner Frau und seinen beiden Kindern ist das neue Auto Gerhards ganzer Stolz. So erzürnte es ihn sehr, das eines Tages auf der Hutablage seines Autos ein blinder Passagier saß. Nämlich eine Maus. Diese hat ihn seine Frau Lisi untergemogelt, als sie Gerhard Altpapier zum entsorgen mitgab. Also sprach er: „So geht das nicht, die Maus muss weg.“ Aber wie. Völlig unerfahren in der Mäusejagd überlegte Gerhard hin und her wie es wohl am besten wäre. Da kam ihm die rettende Idee: Ein Staubsauger muss her. Und so begab sich Gerhard auf die Jagd. Geschickt bewegte er sich mit dem langen Rohr zwischen den Sitzen hin und her. Aber das Mäuschen war nicht dumm, und hatte Gefallen daran seinen Verfolger zu foppen. Und so vergingen die Minuten der Verfolgung und Verzweiflung machte sich auf Gerhards Gesicht breit. Doch endlich, es machte flupp und Gerhard freute sich über seine geglückte Jagd. Um sich aber seiner Trophäe sicher zu sein, zerlegte er den Staubbeutel vollkommen. Aber? Pech gehabt, von der Maus war nichts zu sehen. Als nun Gerhard erneut zum Auto ging, um mit der Jagd von vorne anzufangen, saß die Maus schon auf dem Beifahrersitz und schaute ihn ganz keck an. Nun trat Plan B in Kraft. Die Familienkatze „Moses“ wurde kurzerhand ins Auto gesperrt. Aber Moses hatte keine Lust auf Mäusebraten und bettelte um Freiheit. Nun wurde es ihm zu bunt und er besorgte sich zwei Mausefallen. Als er diese nun eine Zeitlang im Auto aufgestellt hatte, war er sehr zuversichtlich die Maus endlich gefangen zu haben. Aber wieder war es nichts, die Maus saß wieder auf der Hutablage und hatte seinen Spaß mit Gerhard. Vollkommen am Boden zerstört begann die Jagd aufs neue. Nun versteckte sich die Maus so sehr, das er nun begann sein geliebtes Auto völlig auf den Kopf zu stellen. Er montierte die Innenverkleidung ab und suchte verzweifelt nach dem Störenfried. Da endlich, die Maus sprang aus dem Auto und die Jagd hatte ein Ende. Und wenn sie nicht gestorben ist, so lebt sie noch Jahre glücklich und zufrieden in Gerhards Garage weiter.