3-Tages Jugendausflug in den Europapark nach Rust April 2001
Endlich konnten wir am Samstag den 7.4.01 den lang ersehnten Ausflug antreten. Trotz strömenden Regen waren alle bester Laune. Während der ganzen Fahrt herrschte ausgelassene Stimmung. Damit keine Langeweile auftrat, wurde gerätselt, gelesen, Musik gehört, geratscht, und, und, und. Zweimal machten wir Halt um uns mit der mitgebrachten Brotzeit zu stärken.
Gegen 18.30 trafen wir, bei mittlerweile schönstem Wetter, in der JHB ein. Abendessen, Zimmerverteilung Betten beziehen und Ruhepause war denn angesagt. Um 20.00 ging es dann lustig mit einem Spieleabend weiter, den wir um ca. 23 Uhr beendeten.
Endlich war am Sonntag der lang erwartete Tag gekommen. Auf ging es um 8.00 Uhr in den Europapark. Dort angekommen verliefen sich die einzelnen Gruppen sehr schnell. Wir, das waren Waltraud, Uwe, Petra, Werner, Hans, Katharina, Maxi, Robert und ich schlenderten als erstes durch die „Deutsche Allee“ mit ihren prächtigen Fassaden. Dort sah man z.B. bay. Lüftermalerei oder fränkisches Fachwerk. Die Kids wurden von der Euromaus begrüßt und hatten ihre Freude. Von dort aus ging es zum Eurotower, erst mal alles von oben bestaunen und dann im Fall nach unten. Schon wartete die nächste Attraktion im „Bella Italia“. Fast lernen wir das Fürchten im Palast der Fam. Medici. Ein richtiges Geisterschloss durchfuhren wir mit kleinen Wagen. Und schon waren wir in Frankreich angekommen. Jetzt muss mal eine rasante Fahrt her, dachte sich Waltraud und steuerte auf die Silberne Kugel mit der Eurosat zu. Anschließend erholten wir uns bei der Fahrt in die Vergangenheit. Mit kleinen Wagen ging's durch das Reich der Dinosaurier, die wirklich lebendig echt aussahen. Kaum die Fahrt beendet waren wir im Swizerland. Zuerst ein Spaziergang durch ein Walliser Dorf mit Wassermühlen, altem Handwerkszeug und über uns die Schweizer Bobbahn. Schon wieder war’s die Waltraud die nicht genug bekam und so fuhren wir gleich öfters. Gut das noch kein Mittagessen in unseren Bäuchen war, den im Matterhornblitz wurden wir kräftig durchgeschüttelt. Nun befanden wir uns im neuen Themenbereich Griechenland, mein absoluter Favorit. Jeder war gespannt auf die Fahrt mit der Poseidon. Gut abgedeckt mit Folie (man weiß ja nie) saßen wir immer zu Acht in einem Boot. Durch eine Nebelwand ging es steil und doch sehr weit nach oben, dann mit Kurven wieder rasant in die Tiefe. Das war’s aber noch nicht. Kaum durchgeatmet waren wir wieder oben und man glaubt es kaum, aber es ging jetzt fast senkrecht nach unten.
Mein Magen näherte sich fast dem Kinn das Herz den Kniekehlen ( den anderen ging es genauso) mit einem Bauchplatscher war das Boot im Wasserkanal. Spitze, hervorragend und weil's so schön war das ganze gleich noch einmal. Fast hätten wir es noch ein 3. Mal gewagt, aber es gab ja noch so vieles, z.B. der Fluch der Kassandra. Hier verliert einer wirklich die Orientierung. Alles dreht sich und steht auf dem Kopf. Nachdem die Orientierung wieder gefunden war, landeten wir in Russland. Die Fahrt mit der Euro Mir war angesagt. Es fing ganz harmlos an. Gemächlich schraubten sich die Gondeln in den Türmen auf 28 m hoch. Oben angekommen Sturzflug mit Tempo 80 in die Tiefe. Oh Gott die Gondel dreht sich auch noch, jetzt fährt die auch noch rückwärts. Eine schnelle Gerade, Drehung, ein enger Kreisel, ein schwarzes Loch – Vollbremsung. Gott sei Dank wieder unten. Ruhiger war’s in Skandinavien. Mit dem Boot tauchten wir ein in die Welt der Piraten. Hautnah erlebten wir Überfälle der Piraten auf friedliche Kolonien. Während die Kids anschließend mit den wirbelnden Kaffeetassen fuhren, war jetzt eine Pause angesagt. Gestärkt marschierten alle zum rafften. Eingewickelt in Folie, Jacke hoch bis zum Hals ging im schwankenden Ruderboot die wilde Fahrt los. Vorbei an tosenden Wasserfällen, durch tückische Stromschnellen. Mehrmals schwappte eine Welle ins Boot, jedoch mit dieser Ausrüstung konnte uns nichts passieren. Das Wasser nahm kein Ende. In Austria packten wir die Folie wieder aus. In einem ausgehöhlten Baumstamm fuhren wir zuerst wirklich geruhsam, dann jedoch ging's hoch und sofort rasant nach unten. Rechts und links spritzte das Wasser in hohen Fontänen. Manch einer hatte doch tatsächlich ein nasses Gesicht. Dann alles trocknen und ab in den Alpen Express. Der brauste durch enge steile Kurven über Berg und Tal. Zum erstenmal trafen wir auf bekannte Gesichter, die Gruppe Gmaindl war auch etwas nass.

Die Schweizer Bobbahn in der Steilkurve.

In der Bahnhofseinfahrt.

Mit der Poseidon ging's rund.

und zum Schluss spritzte das Wasser.

Sepp und Gini machen einen sichtlich erschöpften Eindruck.

Da war die "Spritztour" vorbei.

Werner und Maxi waren dagegen locker.

Von ganz oben, ab in den Abgrund mit der "MIR".

Uwe und Waldtraud lachten nach der Fahrt.

Maxi und Robert  bei der Wildwasserraffding fahrt.

Traumhaft, Raffding, Riesenschaukel, Wikingerstadt. Petra und Uwe gehen zögerlich über den beweglichen Steg.

Wenn man Pech hatte, wurde man hier ganz schön "feucht".

Lustig ging's bei den Ritterspielen zu.

Kevin, David, Tamara, Hans und Stefan promenieren.

Ein Foto gemeinsam mit der Europamaus. Michael, Maria, Tamara, David und Kevin.

Das war die "Meute" die zwei Tage den Europapark unsicher machte.

Uwe und Werner spazieren durch das Wallisdorf.

 Mit dem EP – Express fuhren wir zurück zur Deutschen Allee, den mittlerweile war es 17 Uhr geworden und der Freddy Siewert wartete mit dem Bus. Alle waren pünktlich da und zurück ging's zur JHB. Dort erwartete uns schon das Abendessen. Dem einen oder anderen war es zu wenig und so musste kurzerhand ein Chinese aufgesucht werden. Diejenigen wollen nicht genannt werden. Von 20 bis 23 Uhr gesellten sich alle nochmals zu einen lustigen Spieleabend.
Schon war der Montag da, leider unser letzter Tag, da hieß es nach dem Frühstück: Betten Abziehen, Zimmer ordentlich verlassen, Gepäck im Bus verstauen, Getränkevorrat im Bus ein
richten. Leider schien es das Wetter am letzten Tag nicht so gut mit uns zu meinen, den es nieselte immer wieder vor sich hin. Das konnte uns jedoch nicht erschüttern und so brachen wir erneut zum Park auf. Selbstverständlich wurden nochmals alle begehrten Attraktionen durchlaufen. Der eine oder andere hatte dabei so seine Favoriten.
Nach drei wunderschönen Tagen fuhr der Bus um 15 Uhr los Richtung Heimat. Zur Freude der Kids kehrten wir noch beim Mac Donald ein. Alle Kids bekamen von der SG ein Eis oder eine Portion Pommes.
Gut befördert vom Freddy Siewert waren um 23 Uhr alle in Emertsham und die Betreuer fuhren die Kids nach Hause.

Für mich, und hoffentlich für alle die dabei waren, waren es drei wunderbare Tage. Es gab keine Probleme und jeder hat sich an die ausgemachten Anweisungen gehalten.

Meinen herzlichen Dank an alle, die zu diesem schonen Ausflug beigetragen haben.